Online-Workshop bei Rückenschmerzen
Stabilität für deinen unteren Rücken
Wenn dein unterer Rücken ständig arbeitet, obwohl er längst überlastet ist, fehlt deinem Körper oft eine stabile Basis im Rumpf.
Viele Menschen versuchen, Beschwerden im unteren Rücken vor allem über Entlastung zu lösen. Sie dehnen, lockern, rollen, wärmen oder hoffen, dass es sich mit etwas Ruhe von selbst wieder legt.
Das kann im ersten Moment tatsächlich helfen. Oft kommt der Schmerz jedoch wieder zurück.
Und das nicht unbedingt, weil dort ein wirklicher Defekt vorliegt, sondern weil deinem Körper an anderer Stelle etwas Entscheidendes fehlt: eine tragfähige, gut organisierte Stabilität im Rumpf.
Genau darum geht es in diesem Workshop.
Der untere Rücken ist keine isolierte Körperstelle. Er ist eine zentrale Verbindung zwischen Wirbelsäule, Becken und Beinen. Wenn diese Verbindung nicht gut organisiert ist, wirkt sich das oft weit über den unteren Rücken hinaus im Körper aus. Dann reagieren nicht nur Kreuzbein und Lendenwirbelsäule, sondern häufig auch Hüften, Knie, Schultern und Nacken.
Was sich lokal wie ein Rückenproblem anfühlt, ist deshalb nicht selten Ausdruck davon, dass der Körper an anderer Stelle zu viel kompensieren muss.
In diesem Workshop schauen wir uns genau diese Zusammenhänge an. Du verstehst, welche Rolle der untere Rücken, das Kreuzbein, die Hüften und der Beckenboden für deine Stabilität spielen und warum dein Nervensystem auf diesen Bereich so sensibel reagiert. Vor allem aber lernst du Übungen kennen, mit denen du nach und nach mehr Halt im System aufbauen kannst.
Für den Körper macht es einen großen Unterschied, ob er sich immer wieder kurzfristig entlasten muss oder ob er beginnt, sich auf eine stabilere Basis zu verlassen.
Warum dieser Workshop?
Der untere Rücken ist einer der Bereiche, an denen sich besonders gut zeigt, wie unser Nervensystem arbeitet.
Wenn der Körper im Bereich des Rumpfes keine verlässliche Stabilität hat, muss er sich anderweitig behelfen. Dann übernehmen andere Bereiche die Aufgabe, Halt zu erzeugen. Das kostet viel Energie, weil diese Bereiche dafür gar nicht ausgelegt sind. Auf Dauer kann das zu Überlastung und damit zu Schmerzen führen.
Der untere Rücken ist für mich deshalb kein rein orthopädisches Thema, sondern auch ein Regulations-Thema. Wenn in diesem Bereich mehr Klarheit, Kraft und Beweglichkeit entstehen, verändert das oft nicht nur die Kapazität im Rücken selbst, sondern auch die in unserem Nervensystem und damit auch die Art, wie der ganze Körper sich organisiert.
Was viele unterschätzen
Übungen, die den unteren Rücken sofort entlasten, können sehr wohltuend sein.
Ich arbeite selbst damit und werde dir einige davon im Vorfeld zeigen.
Sie sind hilfreich, weil sie Schmerz und Druck oft schnell reduzieren können. Gleichzeitig sind sie meistens nicht die Lösung. Denn wenn Beschwerden immer wiederkehren, braucht der Körper mehr als Entlastung. Er braucht eine neue Form von Stabilität, die nicht wieder von anderen Bereichen aufgefangen werden muss.
Darum besteht dieses Angebot aus zwei Teilen:
Was dich erwartet
Dieses Angebot besteht aus zwei Teilen:
Teil 1: Der vorbereitende Live-Termin am Dienstag
Einige Tage vor dem Workshop treffen wir uns zu einem ca. 30-minütigen Online-Termin.
Dort bekommst du eine erste Einordnung in die besondere Rolle des unteren Rückens. Ich zeige dir außerdem ausgewählte Übungen, die Schmerzen im unteren Rücken oft schnell spürbar lindern können und die du bis zum Samstag für dich nutzen kannst.
Dieser Termin ist bewusst kurz gehalten. Er soll dir helfen, den Bereich besser zu verstehen, erste Entlastung zu erleben und vorbereitet in den eigentlichen Workshop zu gehen.
Teil 2: Der Workshop am Samstag
Im Hauptworkshop arbeiten wir nicht mehr nur auf Erleichterung hin, sondern auf Stabilitätsaufbau.
Die Session dauert etwa 90 bis 120 Minuten. Ich zeige dir Schritt für Schritt, worauf es im unteren Rücken wirklich ankommt und führe dich durch eine sinnvolle Übungsabfolge, mit der du mehr Stabilität im Rumpf entwickeln kannst.
Dabei geht es unter anderem um:
Haltung und Ausrichtung
Neuro-Übungen zur besseren Ansteuerung
Beweglichkeit in Hüfte und Becken
Kraftaufbau für Bauch und Rücken
Übungen für Beine, Hüfte und Gesäßmuskulatur
Entspannung und Regulation im Bereich des Kreuzbeins
Integration der einzelnen Bausteine in eine alltagstaugliche Practice
Am Ende entsteht daraus eine ca. 20-minütige Practice, die alle Bausteine verbindet und die du in den Wochen danach eigenständig wiederholen kannst.
Das bekommst du im Anschluss
Damit es nicht bei diesem einmaligen Workshop bleibt, erhältst du die Inhalte auch für die Zeit danach in einer Form, mit der du damit wirklich weiterarbeiten kannst.
Du bekommst:
die Aufzeichnung des Dienstag-Termins
die Aufzeichnung des Workshops
die geführte ca. 20-minütige Practice als Einzelvideo
einzelne Videos zu den jeweiligen Übungen, damit du gezielt an den Bereichen arbeiten kannst, die für dich besonders relevant sind
So kannst du entweder die komplette Practice zwei- bis dreimal pro Woche wiederholen oder einzelne Schwerpunkte für dich herausgreifen, zum Beispiel Hüfte, Bauch, Rücken oder Becken.
Wie lange du Zugriff hast
Ich möchte den Zugriff bewusst auf zwei Monate begrenzen.
Drei Monate klingen zunächst großzügig, führen aber oft dazu, dass Menschen sich innerlich mehr Zeit lassen und weniger konsequent dranbleiben. Zwei Monate sind lang genug, um wirklich mit dem Material zu arbeiten, und gleichzeitig kurz genug, damit ein klarer Übungszeitraum entsteht.
Lange genug zum Üben, kurz genug, damit es nicht wieder im Alltag versandet.
Für wen dieser Workshop gedacht ist
Dieser Workshop ist für dich, wenn du das Gefühl hast, dass dein unterer Rücken immer wieder dichtmacht, schmerzt oder schnell überlastet reagiert und du nicht länger nur kurzfristig entlasten, sondern die Grundlage im Körper verbessern möchtest.
Er ist auch für dich geeignet, wenn du merkst, dass du insgesamt eher viel hältst, viel kompensierst und dir mehr innere und körperliche Stabilität wünschst.
Termine
Dienstag, 21. April 2026
Vorbereitender Online-Termin, ca. 30 Minuten
Samstag, 25. April 2026
Workshop live via Zoom, ca. 90–120 Minuten
Beide Termine werden aufgezeichnet.
Was du von diesem Workshop erwarten kannst
Du wirst an einem Samstag nicht „fertig“ mit deinem Rücken sein. Darum geht es auch nicht.
Was du mitnehmen kannst, ist etwas anderes: ein deutlich besseres Verständnis für die Zusammenhänge in deinem Körper, eine spürbare Erfahrung von mehr Halt und eine klare Übungsstruktur, mit der du in den Wochen danach weiterarbeiten kannst.
Genau darin liegt der Wert dieses Workshops. Nicht in einem kurzen Aha-Moment, sondern in einem Ansatz, der deinem Körper erlaubt, sich Schritt für Schritt neu zu organisieren.
Anmeldung
Wenn du deinem unteren Rücken nicht nur kurzfristig Erleichterung verschaffen möchtest, sondern deinem Körper eine stabilere Basis geben willst, bist du hier genau richtig.
DU HAST NOCH FRAGEN?
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Nein.
Die Übungen sind so aufgebaut, dass du sie auch ohne Vorerfahrung gut umsetzen kannst. Du arbeitest in deinem Tempo und passt die Intensität an deinen Körper an. -
Kein Problem.
Du erhältst alle Inhalte als Aufzeichnung und kannst sie in deinem eigenen Tempo nachholen. -
Ja, grundsätzlich schon.
Die Übungen sind darauf ausgelegt, den unteren Rücken zu entlasten und gleichzeitig stabiler zu machen.
Wenn du unsicher bist oder stärkere Beschwerden hast, kläre das bitte im Zweifel vorab ärztlich ab. -
Ideal sind zwei- bis dreimal pro Woche.
Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern regelmäßig dranzubleiben, damit dein Körper neue Stabilität aufbauen kann. -
Ja. Eine Yogamatte. Ein oder zwei Decken.
Einen Gürtel oder alternativ ein Handtuch, das lang genug ist.Eine Faszienrolle oder alternativ ein Nudelholz.
Ein harter Ball wie ein Tennisball oder ein Lacrosseball.
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Du hast für zwei Monate Zugriff auf alle Aufzeichnungen und Videos.
Das ist bewusst so gewählt, damit du einen klaren Zeitraum hast, in dem du wirklich mit dem Material arbeitest.
„Bewegung ist Leben. Leben ist ein Prozess. Verbessere die Qualität des Prozesses und du verbesserst die Qualität des Lebens selbst.“
– Moshé Feldenkrais